Für Pflegekräfte

Sie tragen mehr Last, als Sie erwartet hatten. Wir sehen das.

Die Begleitung eines Menschen bei Hodenkrebs ist eine ganz eigene Reise – praktisch, emotional und manchmal einsam. Ganz gleich, ob Sie Partner, Elternteil, Geschwisterteil oder enger Freund sind: Hier finden Sie alles, was andere Angehörige uns als das bezeichnet haben, was sie tatsächlich gebraucht haben.

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Auf sich selbst zu achten ist nicht egoistisch – es ist unverzichtbar. Aus einer leeren Tasse kann man nichts ausschütten.

Vier Zugänge

Wählen Sie die Tür, die zu Ihrer aktuellen Situation passt – ob Sie gerade lernen, Fragen stellen, Kontakte knüpfen oder einfach nur eine menschliche Stimme brauchen.

Was für ein Betreuer sind Sie?

Welche Fragen Sie haben werden, hängt davon ab, in welcher Beziehung Sie zu ihm stehen. Hier setzen die meisten Pflegepersonen in den jeweiligen Rollen an.

Partner oder Ehepartner

Intimität, Fruchtbarkeit und die Aufteilung der täglichen Aufgaben.

Geschwister, Freund oder Familie

Es ist wichtig, da zu sein. Hier erfahren Sie, wie Sie sich nützlich machen können, ohne dabei zu weit zu gehen.

Ein Leitfaden für Pflegekräfte

Dieser Weg verläuft in der Regel in diesen Phasen. Zu wissen, was auf Sie zukommt, hilft Ihnen, sich darauf vorzubereiten – sowohl emotional als auch praktisch.

01 Phase 01

Gerade erst diagnostiziert

Der Schock ist real. Lesen Sie genug, um gute Fragen zu stellen – aber nicht so viel, dass Sie sich darin verlieren.

02 Phase 02

Operation und Genesung

Die Orchiektomie ist in der Regel der erste Schritt. So sehen die ersten Wochen zu Hause aus.

03 Phase 03

Während der Chemotherapie

BEP ist das gängigste Protokoll. Wenn Sie den Rhythmus kennen, können Sie besser unterstützen.

04 Phase 04

Nach der Behandlung

„Krebsfrei“ bedeutet nicht „wieder wie früher“. Das Leben nach der Krebserkrankung ist ein ganz eigenes Kapitel – für Sie beide.

Was andere Pflegekräfte als schwierig empfinden

Sie sind nicht der Erste, dem es so geht. Und Sie werden auch nicht der Letzte sein.

Zusehen, wie jemand, den man liebt, leidet

Daran lässt sich nichts ändern. Das Beste, was Sie tun können, ist, präsent zu sein und Ihre eigenen Kräfte zu schonen, damit Sie weiterhin da sein können. Lesen Sie mehr über emotionale Erholung →

Die Angst zwischen den Untersuchungen

Die Angst vor der Untersuchung ist real, und auch pflegende Angehörige spüren sie. Sie müssen nicht so tun, als ginge es Ihnen gut. So gehen Sie mit der Angst vor der Untersuchung um →

Sex und Intimität

Operationen, Erschöpfung, das eigene Körperbild und Medikamente beeinflussen dies alles. Darüber zu sprechen – auch wenn es unbeholfen ist – ist in der Regel besser, als abzuwarten. Orchiektomie und Sexualität →

Finanzen und Logistik

Zuzahlungen, Arbeitsausfälle, Fahrten zu überlasteten Behandlungszentren – die Rechnungen warten nicht, bis die Behandlung abgeschlossen ist. Es gibt Programme, die helfen können. Finanzielle Hilfsangebote →

Mit Kindern sprechen

Ehrlich, altersgerecht und kurz – das ist fast immer die richtige Antwort. Ein Leitfaden für das Gespräch →

Arbeit sichern

Ihre Arbeit ging weiter, aber Ihre Belastbarkeit hatte ihre Grenzen. Grenzen und ein flexibler Plan sind besser als Heldentaten. Die Balance zwischen Arbeit und Behandlung finden →

Familiendynamik

Jeder geht anders damit um. Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Behandlung, der Ärzte oder der Frage, „was man anderen erzählen soll“, sind normal – und es lohnt sich, diese frühzeitig anzusprechen. Kraft finden durch Unterstützung →

Passen Sie gut auf sich auf

Pflege ist ein Marathon, kein Sprint. Betrachten Sie Ihr eigenes Wohlbefinden als Teil des Behandlungsplans.

Schlaf

Der Hebel, der alles andere beeinflusst. Schützen Sie ihn so, wie Sie seinen Medikamentenplan schützen würden.

Sprechen Sie mit jemandem

Es lohnt sich, nach einem Therapeuten zu suchen, der Erfahrung in der Betreuung von Krebspatienten hat. Die meisten Krebszentren können Ihnen entsprechende Kontakte vermitteln.

Bewegen Sie sich

Ein 20-minütiger Spaziergang wirkt sich positiver auf den Stress von Pflegepersonen aus als eine Stunde lang durch den Feed zu scrollen.

Finden Sie Gleichgesinnte

Andere Pflegekräfte verstehen das auf eine Weise, wie es sonst niemand kann. Siehe Angebote in Ihrer Nähe ↓

Sprechen Sie mit jemandem

Drei verschiedene Türen. Wählen Sie diejenige, die zum jeweiligen Moment passt.

Rund um die Uhr · KI-Assistent

TC Navigator

Eine KI, die anhand der TCF-Bibliothek trainiert wurde. Ideal für schnelle, praktische Fragen wie „Was ist BEP?“ oder „Was sollten wir den Urologen fragen?“

Navigator öffnen →
Mo–Fr · Echte Person

TCF-Hotline

Sprechen Sie mit einem Mitarbeiter von TCF. Denn wenn Sie ein persönliches Gespräch brauchen – um Dampf abzulassen, um einen Ansprechpartner zu finden oder um eine heikle Frage zu stellen.

Rufen Sie unter 1-855-390-8231 an
In der Krise

988 Lifeline

Sollten Sie oder eine Ihnen nahestehende Person sich in einer emotionalen Krise befinden oder Selbstverletzungsgedanken haben, wenden Sie sich bitte an uns. Rufen Sie an oder schreiben Sie eine SMS – der Kontakt ist kostenlos und vertraulich.

Rufen Sie an oder senden Sie eine SMS an 988

Gemeinschaften & Austausch

Pflegefreundliche Räume, die von ruhigen Rückzugsmöglichkeiten bis hin zu wöchentlichen persönlichen Treffen reichen.

Sie müssen das nicht alleine tun

Was auch immer Sie als Nächstes benötigen – eine Information, einen Anruf oder einfach jemanden, der das schon einmal erlebt hat – TCF ist für Sie da.