Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden – von „Was ist Hodenkrebs?“ bis hin zu „Kann ich wirklich einen Hoden spenden?“ (Spoiler: Nein).
Was ist Hodenkrebs?
Hodenkrebs ist eine Erkrankung, bei der sich Krebszellen im Gewebe eines oder beider Hoden bilden. Es handelt sich um die häufigste Krebsart bei Männern im Alter von 15 bis 35 Jahren, die zudem sehr gut behandelbar ist – die Überlebensrate liegt bei über 95 %, wenn die Erkrankung frühzeitig erkannt wird.
Wie kann ich mich selbst auf Hodenkrebs untersuchen?
Eine monatliche Selbstuntersuchung dauert etwa zwei Minuten. Der beste Zeitpunkt ist nach einer warmen Dusche, wenn die Haut entspannt ist. Rollen Sie jeden Hoden sanft zwischen Daumen und Fingern und achten Sie dabei auf Knoten, Verhärtungen oder Veränderungen in Größe oder Form.
Ich habe einen Knoten entdeckt. Was soll ich tun?
Keine Panik, aber warten Sie nicht. Die meisten Knoten sind nicht krebsartig, doch jeder Knoten, jede Schwellung oder jede Veränderung sollte innerhalb weniger Tage von einem Arzt – idealerweise einem Urologen – untersucht werden. Dank der Früherkennung gehört Hodenkrebs zu den am besten heilbaren Krebsarten.
Wer ist einem erhöhten Risiko für Hodenkrebs ausgesetzt?
Das Risiko ist bei Männern zwischen 15 und 35 Jahren am höchsten, doch Hodenkrebs kann in jedem Alter auftreten. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen eine familiäre Vorbelastung, ein bei der Geburt nicht herabgestiegener Hoden (Kryptorchismus) sowie bestimmte genetische Erkrankungen.
Welche Stadien gibt es bei Hodenkrebs?
Hodenkrebs wird im Allgemeinen anhand des Ausmaßes der Ausbreitung in drei Stadien eingeteilt. Im Stadium I ist der Krebs auf den Hoden beschränkt, im Stadium II sind benachbarte Lymphknoten betroffen, und im Stadium III liegt eine Ausbreitung auf entfernte Organe vor. Die Behandlung und die Prognose hängen vom Stadium und der Art der Erkrankung ab.
Kann ich wirklich einen Hoden spenden?
Kurze Antwort: Nein, man kann keinen Hoden spenden. Das ist eines der häufigsten Missverständnisse, mit denen Menschen zu uns kommen. Wir haben eine ganze Seite verfasst, auf der wir erklären, warum das so ist – und was Sie stattdessen tun können, um die Forschung im Bereich Hodenkrebs und die Betroffenen zu unterstützen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Die Behandlung hängt von der Art und dem Stadium ab und umfasst in der Regel eine Operation (Orchiektomie, manchmal RPLND), eine Chemotherapie (BEP-, EP- oder VIP-Schema), eine Nachsorge oder, in fortgeschrittenen Fällen, eine hochdosierte Chemotherapie mit Stammzelltransplantation.
Wie kann ich die Stiftung für Hodenkrebs unterstützen?
Es gibt viele Möglichkeiten, zu helfen. Mit Ihren Spenden unterstützen Sie die Patientenbetreuung, Aufklärung und Forschung. Sie können sich auch ehrenamtlich engagieren, Unternehmenspartner werden, Spendenaktionen organisieren oder unsere Materialien weitergeben, um das Bewusstsein für unser Anliegen zu stärken.
Wo finde ich Unterstützung, wenn bei mir eine Diagnose gestellt wurde?
Sie sind nicht allein. TCF bringt Überlebende, Pflegepersonen und neu diagnostizierte Patienten über unser Navigator-Programm, wöchentliche Telefonate, Erfahrungsberichte von Überlebenden sowie Community-Gruppen auf Discord und Reddit miteinander in Kontakt.
Sind TCF-Inhalte auf Spanisch verfügbar?
Ja. Unsere gesamte Website und alle Ressourcen sind auf Spanisch verfügbar.
Wie kann ich TCF kontaktieren?
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