Wie wird Hodenkrebs diagnostiziert?
Wie wird Hodenkrebs diagnostiziert? Wenn Sie – oder ein Arzt – einen Knoten feststellen, sollten Sie so schnell wie möglich einen Urologen aufsuchen. Urologen empfehlen in der Regel eine oder mehrere der folgenden Untersuchungen, um festzustellen, ob der Knoten ein Anzeichen für Hodenkrebs ist:
- Ultraschall: Bei einer Ultraschalluntersuchung werden Schallwellen eingesetzt, um Ärzten ein „Bild“ davon zu vermitteln, was in bestimmten Bereichen des Körpers vor sich geht. In diesem Fall konzentriert sich der Ultraschall auf die Hoden und den Hodensack und kann feststellen, ob die Knoten fest oder mit Flüssigkeit gefüllt sind und ob sie sich auf oder im Hoden befinden.
- Bluttest: Wir alle haben von Natur aus sogenannte „Tumormarker“ im Blut. Die Tumormarkerwerte sind bei Vorliegen einer Krebserkrankung in der Regel erhöht, können jedoch auch aus anderen Gründen erhöht sein. Erhöhte Tumormarkerwerte bedeuten nicht zwangsläufig, dass Sie an Krebs erkrankt sind, können Ärzten jedoch dabei helfen, eine genaue Diagnose zu stellen.
- Hodenentfernung (Orchiektomie): Wenn Ihr Urologe guten Grund zu der Annahme hat, dass es sich bei dem Knoten um eine Krebserkrankung handelt, wird möglicherweise eine Operation zur Entfernung des Hodens empfohlen. Dies ermöglicht eine weitere Untersuchung und Laboruntersuchung des Hodens, um festzustellen, ob der Knoten tatsächlich bösartig ist und, falls ja, um welche Art von Krebs es sich handelt.[1]